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Turkmenistan führt Europa an der Nase herum
Die bereits vor 20 Jahren konzipierte Transkaspische Pipeline soll theoretisch das Potenzial besitzen, den europäischen Energiemarkt zu verändern. Jedoch ist dieses für die europäische Energiesicherheit so wichtige Projekt aus einer ganzen Reihe von Gründen geopolitischer, finanziell-wirtschaftlicher und ökologischer Natur ins Stocken geraten. Und die Aussicht darauf, dass der europäische Markt mit turkmenischem Erdgas beliefert wird, das als echte Alternative zu russischem Erdgas fungieren könnte, ist völlig ungewiss.
Kann EastMed den Leviathan zum Leben erwecken?
Mitten im Sommer ertönten in Israel die Siegesfanfaren: Die Regierung hatte endlich – nach den Regierungen Griechenlands und Zyperns – das Abkommen über die EastMed-Pipeline ratifiziert. Auf der Grundlage dieses Abkommens sollen europäische Verbraucher mit Erdgas aus dem israelischen Leviathan-Gasfeld beliefert werden.
Die Energiesicherheit Europas in Zeiten von Pandemie und Wirtschaftskrise
Die Weltwirtschaft ist nicht nur in einen Zustand der Rezession geraten, der durch die Coronavirus-Pandemie noch verstärkt wird, sondern muss […]
Baku am „Südlichen Scheideweg“
Im Herbst 2019 feierte Aserbaidschan seinen Eintritt in die Endphase der Vorbereitung des Projekts „Südlicher Gaskorridor“: Es hieß, der Start […]
Die Transkaspische Pipeline hängt in der Luft
Die Transkaspische Pipeline hängt in der Luft Als eines der bedeutendsten Erdgasversorgungsprojekte der letzten fünf Jahre in Europa, sowohl im […]
Eastmed: Neuankömmling in der EU-Energieversorgungskette
Überall auf der Welt beruht die Energiepolitik auf einer besonderen Kombination politischer, wirtschaftlicher und finanzieller Interessen. Dies gilt insbesondere für […]
Polen in den Fesseln des Jamal-Vertrags
Polen hat endgültig und unwiderruflich beschlossen, die Ketten des Vertrags von Jamal über den Kauf russischen Erdgases nach 2022 zu […]
Abgesockelt: Ungewisse Zukunft der Gasförderung aus rumänischem Schelf
Anfang des Jahres gab der US-Energiekonzern Exxon Mobil offiziell seine Absicht bekannt, seinen 50 %igen Anteil am Offshore-Projekt Neptun Deep […]
Die unsichtbare Ostsee-Pipeline
Ende Oktober beschloss Dänemark den Bau von gleich zwei Erdgasleitungen: Nord Stream 2, an der sich transatlantische Konflikte entzünden, und das dänisch-polnische Baltic-Pipe-Projekt, das bislang kaum Aufmerksamkeit erregte, da es praktisch unsichtbar war.
Ist das transkaspische Erdgasprojekt noch ein Gewinn für alle Beteiligten?
Im August 2019 wurde die Gründung eines Konsortiums aus Edison Technologies, MMEC Mannesmann, Air Liquid Global E&C Solution und der SINOPEC Engineering Group verkündet, dessen Ziel der Bau der Transkaspischen Pipeline (TCP) ist. Analysten halten die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung der vom Konsortium angekündigten Pläne allerdings für minimal. Es liegen ihrer Ansicht nach momentan weder die notwendigen politischen und rechtlichen, noch die entsprechenden finanziellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür vor.
