2020 war für die meisten Unternehmen ein schweres Jahr, insbesondere auch für Offshore-Gasprojekte in Rumänien. Fast ein Jahr nachdem der US-Energiekonzern Exxon Mobil offiziell seine Absicht bekanntgab, seinen 50 %igen Anteil am OffshoreProjekt Neptun Deep auf dem rumänischen Schelf des Schwarzen Meeres zu verkaufen, konnte noch kein Käufer gefunden werden. Trotz der optimistischen Verlautbarungen seitens […]
Die EU muss nach Verhängung des Importverbots für russisches Öl aufgrund der Ereignisse in der Ukraine nun auf die Suche nach alternativen Lieferquellen gehen. Eine verstärkte Einfuhr des „schwarzen Goldes“ aus Afrika ist eine der Möglichkeiten. Allerdings ist laut Aussage von Fachleuten davon auszugehen, dass in nächster Zeit kein großer Zuwachs bei den Lieferungen aus Afrika zu erwarten ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: niedrige Fördermengen und fehlende Gelder für ihren Ausbau, unzureichende Transportkapazitäten sowie Korruption und eine sehr instabile politische und zivilgesellschaftliche Lage in einer Reihe von Öl produzierenden Ländern Afrikas.
Die Straße von Hormus ist erneut zu einer Quelle globaler Besorgnis geworden. Diesmal geht es nicht nur um Krieg, sondern auch um das Risiko eines großen Energieschocks. Störungen auf dieser Route könnten zu einem Anstieg der Öl- und Gaspreise führen, die Inflation in die Höhe treiben und die größten Volkswirtschaften der Welt treffen. Eine lokale […]
Der Angriff Russlands auf die Ukraine und die darauffolgenden beispiellosen Sanktionen haben Schockwellen auf dem Weltmarkt ausgelöst – jahrzehntealte Handelsbeziehungen stehen möglicherweise kurz vor dem Zusammenbruch. Der Energiesektor ist einer der am schwersten betroffenen Bereiche.
Russland läuft Gefahr, den ganzen westlichen Energiemarkt als Abnehmer zu verlieren. Die USA haben zumindest bereits einen Einfuhrstopp für russisches Öl und LNG verhängt, Großbritannien verabschiedete sich vom russischen „schwarzen Gold“, und die EU kündigte an, die russischen Energielieferungen innerhalb von ein paar Jahren schrittweise auf null zurückfahren zu wollen.
Das Land könnte zu einem der wichtigsten europäischen Gasumschlagplätze werden, wenn es gelingt, Infrastrukturengpässe zu überwinden
Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der Ende Februar ausbrach, erschüttert die gesamte politische Landschaft der EU. Die Erschütterungen erreichen nach und nach alle Märkte und Wirtschaftszweige. Jetzt, wo ihnen das Ausmaß ihrer Abhängigkeit vom russischen Gas bewusst geworden ist, versuchen die Mitgliedstaaten der EU verzweifelt, ihre Gasversorgungssicherheit anderweitig zu garantieren. Unter Fachleuten gilt Spanien als eine mögliche Lösung des Problems. Das Land hat viel Potential als zukünftiger europäischer Gas-Hub und könnte möglicherweise die russische Gaslücke füllen.
Die wärmeren Monate, in denen die Gasspeicher in der Regel für den nächsten Winter gefüllt werden, rücken näher, und Europa sucht händeringend nach Möglichkeiten, russisches Gas durch mögliche Alternativen zu ersetzen. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei natürlich auf Norwegen, den zweitgrößten Gaslieferanten des Kontinents.
Groß, aber nicht groß genug
Die Spotpreise für Gas erreichten in Europa am 21. Dezember 2021 einen historischen Höchststand: erstmals wurde der Preis von 2000 US-Dollar für 1000 Kubikmeter Gas überschritten. Gegen Ende Januar 2022 hatte sich der Preis dann auf die Hälfte herunterkorrigiert, doch die Lage auf dem europäischen Gasmarkt ist nach wie vor angespannt. „Laut den langfristigen Vorhersagen […]
Die Lage auf dem europäischen Energiemarkt ist äußerst komplex und vielschichtig. Einerseits findet ein politisch motivierter Feldzug gegen russische Brennstoffe und für Lieferauflagen für russische Lieferanten statt. Andererseits haben die USA den Europäern wohl nahegelegt, sich eine Strategie für die Energieversorgungssicherheit zurechtzulegen, da diese immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor in der Weltwirtschaft wird. Die […]
„Die EU wird darauf drängen, dass Erdöl, Kohle und Gas – auch in den arktischen Regionen – im Boden bleiben.“ So heißt es in der neuen Strategie der EU für die arktischen Gebiete, die im Oktober 2021 vorgestellt wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, will Brüssel ein Erschließungsverbot für neue Erdöl-, Kohle- und Gaslagerstätten in […]
In diesem Winter haben die steigenden Energiepreise die wirtschaftliche Belastung für europäische Unternehmen und Bürger gleichermaßen verschärft. Da Solar- und Windkraftanlagen zur Deckung des Energiebedarfs nicht ausreichen, kristallisierte sich der Mangel an Energiereserven (wie Erdgas oder andere Brennstoffe) als einer der Hauptfaktoren der steigenden Preise heraus. Eine wichtige alternative Quelle für grünen Strom könnte Wasserstoff […]
Das Erdgasfeld in Groningen ist eines der größten der Welt und war für die Niederlande knapp ein halbes Jahrhundert lang eine Quelle des Wohlstandes. Seit einigen Jahren allerdings bereitet es der Regierung nur noch heftiges Kopfzerbrechen. Die Coronapandemie und die fehlgeschlagene Energiewende könnten einer beschleunigten Stilllegung der Erdgasförderung entgegenwirken. Warum die Niederlande die Gasförderung in […]
Die aktuelle Situation als „europäische Gaskrise“ zu bezeichnen, geht komplett an der Wahrheit vorbei. Ihre Bedeutung geht weit über die reine Regulierung des Gasmarktes hinaus. Es handelt sich um eine ausgewachsene Energiekrise mit potentiell weitreichenden Folgen – alle Segmente des europäischen Energiesystems haben mit strukturellen Problemen zu kämpfen. Der Subsektor der Gaserzeugung ist lediglich der […]
2021 kam es weltweit zu solch umfassenden Umweltproblemen, dass dadurch sogar das Coronavirus an den Rand gedrängt wurde, das Hauptthema der letzten zwei Jahre. Vor dem Hintergrund eines außergewöhnlich kalten Winters und eines heißen und trockenen Sommers, die beinahe auf der gesamten Nordhalbkugel für Umweltkatastrophen sorgten, wird international der Ruf nach baldigen neuen Maßnahmen zur […]
Die Umwelt- und Klimapolitik war eines der wichtigsten Themen des Bundestagswahlkampfs 2021, und die Grünen wollen es jetzt wie erwartet zum Kernstück der Koalitionsvereinbarung machen. Wie genau jedoch die neue Energiepolitik Deutschlands vor dem Hintergrund eines beschleunigten Ausstiegs aus der Kohle aussehen wird, wissen noch nicht einmal die künftig dafür zuständigen Minister. Im Dezember soll […]
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