Alice

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Keine Klarheit über Offshore-Projekte in Rumänien

2020 war für die meisten Unternehmen ein schweres Jahr, insbesondere auch für Offshore-Gasprojekte in Rumänien. Fast ein Jahr nachdem der US-Energiekonzern Exxon Mobil offiziell seine Absicht bekanntgab, seinen 50 %igen Anteil am OffshoreProjekt Neptun Deep auf dem rumänischen Schelf des Schwarzen Meeres zu verkaufen, konnte noch kein Käufer gefunden werden. Trotz der optimistischen Verlautbarungen seitens […]

DAS SCHWARZE GOLD AFRIKAS SUCHT EINEN WEG NACH EUROPA

Die EU muss nach Verhängung des Importverbots für russisches Öl aufgrund der Ereignisse in der Ukraine nun auf die Suche nach alternativen Lieferquellen gehen. Eine verstärkte Einfuhr des „schwarzen Goldes“ aus Afrika ist eine der Möglichkeiten. Allerdings ist laut Aussage von Fachleuten davon auszugehen, dass in nächster Zeit kein großer Zuwachs bei den Lieferungen aus Afrika zu erwarten ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: niedrige Fördermengen und fehlende Gelder für ihren Ausbau, unzureichende Transportkapazitäten sowie Korruption und eine sehr instabile politische und zivilgesellschaftliche Lage in einer Reihe von Öl produzierenden Ländern Afrikas.

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HORMUS-KRISE: GLOBALER ENERGIESCHOCK MIT WEITREICHENDEN FOLGEN

Die Straße von Hormus ist erneut zu einer Quelle globaler Besorgnis geworden. Diesmal geht es nicht nur um Krieg, sondern auch um das Risiko eines großen Energieschocks. Störungen auf dieser Route könnten zu einem Anstieg der Öl- und Gaspreise führen, die Inflation in die Höhe treiben und die größten Volkswirtschaften der Welt treffen. Eine lokale […]

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Datengesteuerte Technologie für den Klimaschutz: Freund oder Feind?

Im November dieses Jahres fand in Belém, Brasilien, die COP30 statt – ein historischer Meilenstein, da es sich um den ersten COP-Gipfel handelte, bei dem künstliche Intelligenz (KI) und datengesteuerte Technologien im Mittelpunkt der Agenda standen. Während traditionelle Streitfragen – wie beispielsweise die Nutzung fossiler Brennstoffe – die Verhandlungen über das endgültige politische Abkommen erneut […]

Transkaspische Pipeline: kein Gas ohne Investoren

Die Transkaspische Pipeline (TKP), an deren Bau Turkmenistan interessiert ist, die es aber seit Jahrzehnten nur auf dem Papier gibt, hat kürzlich einen neuen Entwicklungsimpuls erhalten. Zumindest lässt sich dies vorsichtig schlussfolgern, nachdem Turkmenistan und die Türkei im April dieses Jahres in Ankara Verhandlungen geführt haben. Die beiden Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung über eine verstärkte Zusammenarbeit im Gasbereich. Auch von der Wiederbelegung des Transkaspien-Projekts war bei den Verhandlungen die Rede.

EU-Einfuhrverbot für russisches Flüssiggas: die Herausforderungen und Konsequenzen

Die Europäische Kommission hat der ohnehin schon langen Liste von Außenhandelssanktionen nun auch noch ein Importverbot für Flüssiggas aus Russland hinzugefügt. Obwohl der russische Anteil an den Einfuhren gering ist, könnte das Verbot in einer Reihe von europäischen Wirtschaftssektoren zu Unruhe führen.

Fit für 55 führt womöglich zu mehr Flüssigerdgaseinfuhren

Der europäische Energiemarkt wandelt sich momentan grundlegend. Die Europäische Union arbeitet auf die Erreichung ihrer ehrgeizigen Klimaziele hin, während gleichzeitig davon ausgegangen wird, dass sich ihre Abhängigkeit von saubereren fossilen Brennstoffen wie Flüssigerdgas (LNG) stark erhöhen wird. Dieser Artikel befasst sich mit dem komplexen Wechselspiel der Kräfte im Energiebereich und konzentriert sich dabei auf die Punkte, an denen der grüne Kurs der EU, die steigende Nachfrage nach LNG und die geopolitischen Kräfte, die Europas Energieversorgungssicherheit beeinflussen, aufeinandertreffen.

Energiepolitik der Bundesregierung unter Druck: grüne Ziele auf Kollisionskurs mit der politischen Realität

Seit dem Umfrage-Höhenflug der rechtsextremen Energiewendegegner von der AfD erklingen in der deutschen Energiedebatte neue Töne. Die AfD ist für ihren starken Widerstand gegen die Grünen und die Klimapolitik der Bundesregierung bekannt und hat sich die wachsenden Sorgen der Öffentlichkeit über die sozioökonomischen Folgen der ehrgeizigen deutschen Klimaziele zunutze gemacht, um ihr politisches Profil zu schärfen.

Serbien hat die Zukunft der europäischen E-Mobilität in der Hand

Der kleine Balkanstaat Serbien könnte sich durch seine geplante Lithiumförderung im Jadar-Tal zu einem entscheidenden Akteur in der europäischen, ja sogar der Weltwirtschaft mausern: ohne Lithium gibt es keine Elektromobilität. Der geplante Abbau stößt jedoch in der serbischen Öffentlichkeit auf außergewöhnlich heftigen Widerstand: fast täglich berichten die internationalen Medien über neue Proteste oder bringen Kommentare von Experten und Politikern. Wird es Serbien gelingen, den gesellschaftlichen Unmut zu überwinden und sich zum größten Lithiumlieferanten aufzuschwingen?

TRANSITVEREINBARUNG RUSSLAND – UKRAINE: JA ODER NEIN?

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Ukraine den Vertrag mit Russland über den Transport des russischen Erdgases in die EU nicht verlängern wird. Der am 31. Dezember 2024 auslaufende Vertrag betrifft den Transport von 225 Milliarden Kubikmetern Erdgas über einen Fünfjahreszeitraum hinweg. Die betroffene Pipeline sorgte bislang für den Löwenanteil des Gastransports Richtung EU. Jetzt jedoch will Kiew Russland den Zugang zu seinem Gasnetz verweigern. Die EU beeilte sich mit verbalen Unterstützungserklärungen, während Russland verlauten ließ, dass man trotzdem wie gehabt mit einer Verlängerung der Vereinbarung rechne.

US GAS FÜR DEUTSCHLAND – WIN-WIN FÜR BEIDE?

Nachdem die EU als Reaktion auf die Ereignisse in der Ukraine beschlossen hatte, den Import russischen Erdgases auf ein Minimum zu beschränken und spätestens 2027 ganz zu beenden, erwies sich LNG aus den USA für Deutschland als ein wahrer Segen. Von allen EU-Mitgliedstaaten war Deutschland als jahrzehntelanger Großkunde der Russen von dieser Entscheidung am meisten betroffen. Früher hing die Bundesrepublik bei den Energieimporten zu 55 Prozent vom russischen Gas ab, bereits vor einem Jahr jedoch lag sein Anteil lediglich noch …

KERNENERGIE ALS NEUER RETTUNGSANKER? SCHON WIEDER?

Es sieht ganz so aus, als würde die Kernenergie weltweit und vor allem auch in Europa eine echte Renaissance erleben. Doch sie kann durch die gewaltigen Kosten und die Schwierigkeiten beim Bau neuer AKW für die westlichen Länder keine Sofortlösung sein. Außerdem ist Russland in diesem Bereich unverzichtbar.

Im März 2024 fand in…

TANKSCHIFFE AUS DEN USA – EIN RETTUNGSRING FÜR EUROPA

Seit Kriegsbeginn in der Ukraine 2022 hat die EU systematisch ihre Einfuhren russischer Energieträger, vor allem von Erdgas, reduziert und es sich zum Ziel gesetzt, spätestens 2027 gar kein Erdgas mehr aus Russland zu importieren. Ende Juni 2023 war der Anteil der russischen Erdgasimporte im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2021 von 38,5 auf 12,9 Prozent zurückgegangen.

Um die Lücke zu füllen, …

IST IN DER ARKTIS EINE ZUSAMMENARBEIT MÖGLICH?

Am 14. Februar 2024 kündigte Russland die Einstellung seiner jährlichen Beitragszahlungen an den Arktischen Rat an, das wichtigste internationale Kooperationsforum für die Anrainerstaaten der Arktis. Der Rat setzt sich aus acht Mitgliedstaaten, sechs ständigen Vertretern der Ureinwohner und 38 Beobachtern zusammen.
Dieser Schritt macht offiziell, was de facto vorher schon der Fall war: …